Gottesdienst im Freien

Feldatal (hs). Hinaus in Gottes freie Natur ! Nirgends ist man Gott so nahe, wie unter freiem Himmel. Dieses dürfte wohl auch der Grund dafür sein, warum im Kirchspiel Groß-Felda jedes Jahr an Christi Himmelfahrt der Gottesdienst auf dem Steinkippel zwischen Kestrich und Windhausen stattfindet. Bei schönem Wetter bleiben die Gotteshäuser geschlossen und die Gottesdienstbesucher sitzen dann im Schatten der Blätter von mächtigen Buchen auf riesigen Felsblöcken um dem Wort Gottes zu lauschen. Bei herrlichem Sonnenschein begrüßte Pfarrvikar Ernst Detlef Flos die sehr zahlreich erschienen Besucher aus den drei Kirchengemeinden und die Bläserinnen und Bläser des Ev. Posaunenchores Groß-Felda, die den Gottesdienst unter freiem Himmel musikalisch begleiteten. In seiner Predigt ging er auf die Bedeutung des Feiertages, insbesondere für die christliche Gemeinde, ein. Der Name „Vatertag“ habe durchaus seine Berechtigung, da Jesus an diesem Tag zu seinem Vater, nämlich Gott, gegangen ist. Mit dem Choral „Geh aus mein Herz und suche Freud“ beendete der Posaunenchor den Gottesdienst und die Klänge der Musik wurden dabei vom Wind über das Feldatal getragen, und erfreuten somit auch die Daheimgebliebenen.

 

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