Chor ist ein treuer Begleiter im Kirchen- und Gemeindeleben

 Posaunenchor zog Jahresbilanz -Nachwuchsarbeit beginnt ab Januar 2007 – Neuwahlen

 

Traditionell lädt der evangelische Posaunenchor zum Ende des Kalenderjahres zum Jahresrückblick in das Evangelische Gemeindezentrum ein. Vorsitzender Gerhard Zulauf begrüßte die Chormitglieder und Nachwuchsbläser mit ihren Angehörigen,. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend dem 1. Beigeordneten Dietmar Schlosser und Ortsvorsteher Robert Belouscheck. Er bedankte sich bei allen Aktiven und deren Partner für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien immer mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich, betonte Zulauf weiter. Ein weiteres Dankeschön richtete er an Chorleiter Herbert Schott und an die beiden Nachwuchsausbilder Dirk Weber und Kai Michael Horst. Anschließend gedachten die Anwesenden ihren bereits verstorben Mitgliedern.

Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Harald Kratz, gab Chorleiter Herbert Schott den Jahresbericht 2006 ab. Er dankte ebenfalls Allen die im Chor aktiv mitgewirkt haben und ihm die Chorarbeit somit leichter gemacht haben. Genesungsgrüße richtete er an die erkrankte Pfarrvikarin Susanne Gessner, die bis zu ihrer Erkrankung fast jeden Donnerstag den Chor am Ende der Probe besucht hat und mit einer Andacht die Chorprobe abrundete.

 Das vergangene Jahr 2006 stand wie immer ganz im Zeichen der chorüblichen Aufgaben, wie Proben, Ständchen, Gottesdienste, Konzerte Festzüge und auch der Geselligkeit. Alles in Allem, Alltag eines aktiven Posaunenchores. Höhepunkte waren laut Chorleiter Schott sicherlich das Probenwochenende mit Landesposaunenwart Albert Wanner im März, der Jahresausflug nach Flandern (Belgien) und die Abendmusik zum 1. Advent, die überwiegend vom Chor selbst gestaltet wurde. Der Chor war wiederum über die Maßen hinaus aktiv, was die aktuellen Zahlen belegen. Die Statistik weist aus, dass man im Jahr 2006 über 130 Mal zusammengekommen war um zu proben, zu musizieren und auch zu feiern. Im Einzelnen traf man sich zu 50 Proben. Weiter standen 14 Geburtstagsständchen auf dem Terminkalender und drei Goldene, bzw. Silberne Hochzeiten und eine grüne Hochzeit wurden musikalisch umrahmt. Der Chor wirkte bei 23 Gottesdiensten und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen mit. Ebenfalls spielte man auf Wunsch der Angehörigen bei zwei Beerdigungen. Auch beim Bezirksposaunentag in Ortenberg und beim ersten Dekanatskirchentag in Alsfeld war der Chor dabei. Im Rahmen der Volksmusik trat man 13 Mal bei Festzügen, Frühschoppen- und sonstigen Konzerten auf. Zu erwähnen auch das Engagement des Chores auf dem Ostermarkt, der Kirmes, dem Weihnachtsmarkt, der Gewerbeausstellung und dem Seniorennachmittag des DRK Feldatal. Der Besuch der Gruppe Kalinonka aus der Ukraine wurde auch vom Chor mitorganisiert. Bei den Feldataler Ferienspielen habe man in diesem Jahr ausgesetzt, will sich aber mit neuen Ideen im kommenden Jahr wieder beteiligen. Die Adventsmusik war ein absoluter Höhepunkt der Bläserarbeit. Die positive Resonanz bei den Zuhörern spreche für sich, so der Chorleiter. Eine Woche später wurde der größte Teil des Programms in der Kirche in Helpershain erneut dargeboten. Die neuen Notenpultbanner, seien erstmals in 2006 zum Einsatz gekommen. Eine optisch einwandfreie Präsentation des Chores in der Öffentlichkeit verfehle seine Wirkung nicht.

Die vom Posaunenwerk angebotenen Bläserlehrgänge wurden fleißig besucht. Diese Entwicklung im Chor sei, so Schott, sehr positiv zu bewerten, denn das bringt den Chor und auch jeden einzelnen Bläser deutlich nach vorn. Er forderte die Mitglieder auf auch im Jahr 2007 diese Angebote reichlich zu nutzten. An Versammlungen und Sitzungen auf Dekanats-, Bezirks- und Landesebene habe er fünf Mal teilgenommen. Die Geselligkeit ist auch im letzten Jahr nicht zu kurz gekommen. Tradition haben im Posaunenchor das Eieressen am Gründonnerstag, die 1. Mai-Wanderung, ein Grillabend und die vielen kleinen Runden nach mancher Probe und sonstigen Auftritten. Diese fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl im Chor und sind sicherlich ein Eckpfeiler für die positive Entwicklung im Chor generell. an. Die Nachwuchsarbeit stand ganz im Zeichen der Integration der Bläserinnen und Bläser in den großen Chor, die zum Jahresende nun abgeschlossen werden konnte. Der Nachwuchs hatte Anfang 2006 einen Auftritt bei der Feldataler Kulturnacht, wo dieser als Vorgruppe beim Blueskonzert in der Feldahalle auftrat und begeistern konnte. Eine Werbeaktion in der Grundschule Feldatal und in der Presse brachte zehn Nachwuchsbläserinnen und Bläser, weitere Interessenten stehen aber schon in den Startlöchern und wollen beim Start im Januar 2007 erst einmal schnuppern und sich dann entscheiden. Bei der Chorarbeit insgesamt, lobte Chorleiter Schott das große Engagement aller Bläserinnen und Bläser. Er spüre noch deutlich die Unterstützung und Anerkennung seiner Arbeit. Die Bereitschaft für die lange Vorbereitung auf die diesjährige Adventsmusik ist aus seiner Sicht genauso hervorzuheben wie der grundsätzlich sehr gute Probenbesuch. Er forderte die Aktiven im Chor auf so weiter zu machen, denn schließlich stehe in 2009 ein großes Jubiläum an, welches dann wiederum den ganzen Einsatz Aller erfordert. Im Ausblick auf das neue Jahr 2007 verwies der Chorleiter auf einige Termine, die schon feststehen. In diesem Zusammenhang empfahl er die choreigene Homepage im Internet wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über den Chor und auch sehr viel über das Feldatal erfahren kann. Dirk Weber, im Chor verantwortlich für die Nachwuchsarbeit, berichtete kurz über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr und brachte zum Ausdruck, dass er sich schon auf den Start des neuen Nachwuchses im Januar sehr freue.

Kassenwartin Angelika Wahl erläuterte die Kassenlage des Chores. Auf Antrag von Mitglied Dieter Stein wurden die Rechnerin und der Vorstand einstimmig entlastet. Die Neuwahl des Vorstandes ging reibungslos über die Bühne. Bis auf Schriftführer Harald Kratz, dessen Amt nun Chorleiter Herbert Schott übernimmt, blieb die alte Riege im Amt. Die beiden Beisitzer Joachim Weiß und Florian Schott wurden durch Laura Habermehl und Kai Michael Horst ersetzt. Grußworte an den Chor überbrachte der 1. Beigeordnete der Gemeinde Feldatal Dietmar Schlosser und Ortsvorsteher Robert Belouschek. Schlosser outete sich mit einer Mütze als Fan des Posaunenchores, der nur wenig älter als er sei und ihn seit seiner Kindheit begleite. Der Chor habe durch eine gute Führung in all den Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen. Man sei in allen Bereichen sehr gut aufgestellt und immer aktuell am Puls der Zeit. Beide Redner würdigten die gute Zusammengehörigkeit und die vielfältigen Einsätze des Chores in der Öffentlichkeit. Sie betonten, dass man sich auf den Posaunenchor verlassen könne, wenn immer dieser gebraucht werde.

Zum Abschluss des Abends schaute man sich noch im Rahmen einer Diashow Bilder von der Maiwanderung und dem Jahresausflug aus 2006 an.

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