Chor ist ein treuer Begleiter im Kirchen- und Gemeindeleben

          - Evangelischer Posaunenchor zog Jahresbilanz -

Feldatal, Groß-Felda (ts). Traditionell lädt der evangelische Posaunenchor zum Ende des Kalenderjahres zum Jahresrückblick in das Evangelische Gemeindezentrum ein. Vorsitzender Gerhard Zulauf begrüßte zur 44. Jahreshauptversammlung die Chormitglieder und Nachwuchsbläser mit ihren Angehörigen,. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend Pfarrvikarin Susanne Gessner und Ortsvorsteher Robert Belouschek, Bürgermeister Ernst Uwe Offhaus lies sich entschuldigen. Er bedankte sich bei allen Aktiven und deren Partner für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien immer mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich, betonte Zulauf weiter. Ein weiteres Dankeschön richtete er axJHV2007n Chorleiter Herbert Schott und an die beiden Nachwuchsausbilder Dirk Weber und Kai Michael Horst. Anschließend gedachten die Anwesenden ihren bereits verstorben Chormitgliedern.

Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Schriftführer

Herbert Schott, gab Chorleiter Herbert Schott den Jahresbericht 2007 ab. Er dankte ebenfalls Allen die im Chor aktiv mitgewirkt haben und ihm die Chorarbeit somit leichter gemacht haben. Das vergangene Jahr 2007 stand wie immer ganz im Zeichen der chorüblichen Aufgaben, wie Proben, Ständchen, Gottesdienste, Konzerte, Festzüge und auch der Geselligkeit. Alles in Allem, Alltag eines aktiven Posaunenchores. Höhepunkte waren laut Chorleiter Schott sicherlich das Konzert beim Hessentag in Butzbach, der Volksmusikabend im September und die Abendmusik zum 1. Advent, wo der Chor neben den Gästen auch selbst noch mitwirkte. Der Chor war wiederum über die Maßen hinaus aktiv, was die aktuellen Zahlen belegen. Die Statistik weist aus, dass man auch im Jahr 2007 über 130 Mal zusammengekommen war um zu proben, zu musizieren und auch zu feiern. Im Einzelnen traf man sich zu 48 Proben (ohne die Proben des Nachwuchses). Weiter standen 19 Geburtstagsständchen auf dem Terminkalender. Goldene, bzw. Silberne Hochzeiten und eine grüne Hochzeit wurden vier Mal musikalisch umrahmt. Der Chor wirkte bei 21 Gottesdiensten und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen mit. Im Rahmen der Volksmusik trat man 18 Mal bei Festzügen, Frühschoppen- und sonstigen Konzerten auf. Zu erwähnen auch das Engagement des Chores auf dem Ostermarkt, bei Straßenfesten in Gemeinde, der Einweihung des neuen Spielturmes auf dem KiTa-Spielplatz, der „Ständchen spielen“ bei der Kirmes, dem Weihnachtsmarkt und dem Seniorennachmittag des DRK Feldatalam dritten Advent. Auch bei den Feldataler Ferienspielen habe man sich in 2007 wieder beteiligt, nachdem man einmal ausgesetzt hatte. Der Auftritt beim Hessentag in Butzbach, der Volksmusikabend und die Adventsmusik waren wie bereits erwähnt absolute Höhepunkte der Bläserarbeit. Die positive Resonanz bei den Zuhörern spreche für sich, so der Chorleiter.

Viele vom Posaunenwerk angebotene Bläserlehrgänge wurden fleißig besucht. Diese Entwicklung im Chor sei, so Schott, sehr positiv zu bewerten, denn das bringt den Chor und auch jeden einzelnen Bläser deutlich nach vorn. Er forderte die Mitglieder auf auch im Jahr 2008 diese Angebote reichlich zu nutzten. An Versammlungen und Sitzungen auf Dekanats-, Bezirks- und Landesebene habe er und Dirk Weber insgesamt sechs Mal teilgenommen. Er berichtete den Anwesenden aus der Bezirks- und Landesarbeit. Die Geselligkeit ist auch im letzten Jahr nicht zu kurz gekommen. Tradition haben im Posaunenchor das Eieressen am Gründonnerstag, die 1. Mai-Wanderung, ein Grillabend und die vielen kleinen Runden nach mancher Probe und sonstigen Auftritten. Diese fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl im Chor und sind sicherlich ein Eckpfeiler für die positive Entwicklung im Chor generell. Bei der Chorarbeit insgesamt, lobte Chorleiter Schott das große Engagement aller Bläserinnen und Bläser. Er spüre noch deutlich die Unterstützung und Anerkennung seiner Arbeit. Die Bereitschaft für die Vorbereitung auf den Hessentag und die Adventsmusik ist aus seiner Sicht genauso hervorzuheben wie der grundsätzlich sehr gute Probenbesuch. Er forderte die Aktiven im Chor auf so weiter zu machen, denn schließlich stehe in 2009 ein großes Jubiläum an, welches dann wiederum den ganzen Einsatz Aller erfordert. Im Ausblick auf das neue Jahr 2008 verwies der Chorleiter auf einige Termine, die schon feststehen. In diesem Zusammenhang empfahl er die choreigene Homepage im Internet, wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über den Chor und auch sehr viel über das Feldatal erfahren kann. Dirk Weber, im Chor verantwortlich für die Nachwuchsarbeit, berichtete kurz über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr und brachte zum Ausdruck. Die Nachwuchsarbeit mit den „Neuen“ habe im Januar begonnen, alle seien noch heute dabei und die Lehrgänge für Nachwuchsbläser wurden in Mücke-Flensungen besucht. Mit dem erreichten Leistungsstand sei er sehr zufrieden, könne er auf den Lehrgängen doch vergleiche zu anderen Gruppen ziehen. Erste kleine Auftritte hatte die Gruppe beim Volksmusikabend und bei der Adventsmusik. Ein Wermutstropfen in seinem Bericht war die Tatsache, dass er ab Januar 2008 den Posaunenchor in Södel in der Nähe seines jetzigen Wohnortes in Heuchelheim (Wetterau) übernehmen werde. Die Nachwuchsarbeit in Groß-Felda will er jedoch noch bis zum 30. Juni 2008 fortführen. Bis dahin müsse Ersatz gefunden werden. Kai Michael Horst, der im Chor für die Klarinettenausbildung verantwortlich zeichnet, sprach von einer positiven Entwicklung bei der Nachwuchsausbildung, leider gab es auch Abmeldungen aus der Gruppe. Der verbliebene Rest arbeite sehr gut mit und entwickelt sich prächtig.

Kassenwartin Angelika Wahl erläuterte die Kassenlage des Chores. Auf Antrag von Mitglied Dieter Stein wurden die Rechnerin und der Vorstand einstimmig entlastet. Pfarrvikarin Susanne Gessner dankte anschließend dem Chor für alle Einsätze in der Kirchengemeinde. Dank sagte sie auch für die vielen netten Begegnungen und Späße, die sie mit dem Chor erleben durfte und wünschte für das Jahr 2008 allen viel Freude beim Blasen und bei vielfältigen Einsätzen. Weitere Grußworte an den Chor überbrachte Ortsvorsteher Robert Belouschek, auch in Vertretung von Bürgermeister Offhaus und der DRK Ortsvereinigung. Der Chor habe durch eine gute Führung in all den Jahren eine erstaunliche Entwicklung genommen. Man sei in allen Bereichen sehr gut aufgestellt und immer aktuell am Puls der Zeit. Er würdigte die gute Zusammengehörigkeit und die vielfältigen Einsätze des Chores in der Öffentlichkeit. Er betonte, dass man sich auf den Posaunenchor verlassen könne, wenn immer dieser gebraucht werde. Als Dank dafür überreichte er Chorleiter Herbert Schott einen Potpourri-Notensatz „Österreichische Marschperlen“.

Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde noch über den Jahresausflug des Chores in 2008 debattiert und abgestimmt. Im Januar sollen dann genauer Zeitpunkt, Dauer, Verlauf und die Kosten genauer vorgestellt werden. Chorleiter Schott verwies nochmals auf das 50jährige Chorjubiläum in 2009 hin, stellte mögliche Ideen für die Feierlichkeiten vor und regte an einen Festausschuss zu gründen, da der Vorstand so ein Ereignis nicht alleine schultern könne. Spontane Bereitschaft war an diesem Abend aus den Reihen der Bläser nicht zu erkennen, er sei aber zuversichtlich, dass sich dies noch ändern werde. Anfragen aus dem Chor zu verschiedenen internen Angelegenheiten (z.B. Schlagzeug und Gesang) wurden vom Chorleiter beantwortet. Man werde weiterhin nach probaten Lösungen suchen. Im Bezug auf die weitere Nachwuchsausbildung ab Juli 2008 bat er alle Anwesenden sich dafür einzusetzen, geeigneten Ersatz zu finden. Er selbst stehe dafür auf keinen Fall zur Verfügung.

Zum Abschluss des Abends schaute man sich noch im Rahmen einer Diashow Bilder des Jahres 2007 an.

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