Erntedankfest der evangelischen Kirche Groß-Felda

Der evangelische Posaunenchor spielte zur Eröffnung das feierliche Stück Highland Cathedral und die Kinder der Kindertagesstätte Kunterbunt liefen gemeinsam in die Feldahalle ein. Dabei hielten sie sich an den Händen und brachten Gaben, mit denen sie den Altar schmückten. Kürbisse, Apfel, Trauben und Mais schmückten den Altar und symbolisierte so den Gottesdienstbesuchern, was der Anlass für diesen Gottesdienst war. Der Frauentreff und die Mitglieder des Obst und Gartenbauvereins hatten allerlei Gaben zusammengetragen, um den Altar in der Feldahalle feierlich zu schmücken. Gemeinsam feierte man den Erntedankgottesdienst, um Gott für die Gaben zu danken. Die Kinder der Drachengruppe hatten extra für diesen Gottesdienst ein Danklied einstudiert. „Danke Dir Vater im Himmel“ war der Titel des Stückes, mit dem die Kinder Gott für all das dankten, was er ihnen gutes beschert hat. Während die Pfarrvikarin Susanne Gessner sich mit den Gottesdienstbesuchern auf große Schatzsuche begab, durften die Kinder in der benachbarten Gemeindeverwaltung auf eigene Faust Ihren persönlichen Schatz erleben. Während der Schatzssuche fanden die Gottesdienstbesucher die Ernteschätze auf dem Altar. Gott lässt uns nicht verhungern. Anders als die Vögel im Garten muss der Mensch aber immer Sammeln und sich die Früchte haltbar machen. Wir müssen Vorräte anlegen und uns immer fragen, reicht das angesammelte wirklich aus. Der Vogel im Garten finden das ganze Jahr genügend Nahrung um zu überleben, warum nicht auch wir Menschen. Die Ernte alleine reicht nicht aus und so brauchen die Menschen ein großes Haus, ein neues Auto und ein dickes Bankkonto. Dieser Reichtum und die haltbar gemachten Güter machen aber nicht Glücklich, so die Pfarrvikarin. Im Gegenteil, je mehr man habe, desto mehr wolle man, um anderen Mitmenschen zu zeigen, dass man sich mehr leisten könne als der Andere. Die wahren Schätze im Leben könne man aber nicht mit den Händen fassen oder auf den Altar legen, so Susanne Gessner. Reichtum mache nicht glücklich, wohl aber viele andere Kleinigkeiten. Neben Nahrung und Kleidungsstücke sei es oft einfach nur ein wenig Zeit zu haben für die Liebsten oder gesund durchs Leben zu gehen, die das Leben wirklich erstrahlen lassen. Nicht das Sammeln und Anhäufen von materiellen Dingen, sondern vielmehr die Fähigkeit der Menschen Freude zu zeigen sei der größte Schatz, den man wohl finden könne, so die Pfarrvikarin. Die Kinder waren unterdessen auf eigener Schatzsuche. Gemeinsam haben die Kinder ihren ganz persönlichen Schutzengel gebastelt um das zu beschützen, was sie am liebsten haben. Gemeinsam feierten die Gottesdienstbesucher das heilige Abendmahl, bevor man sich zu einem gemeinsam Mittagessen traf und einigen schönen Stunden in der Feldahalle verbrachte. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von dem evangelischen Posaunenchor Groß-Felda und Silke Werth an der Orgel.

12. Volksmusikabend

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