12. Volksmusikabend in Groß-Felda

 Das musikalische Wochenende in der letzten Septemberwoche ist vorbei und der Veranstalter, der Ev. Posaunenchor Groß-Felda, war mit der Resonanz auf das unterschiedliche Angebot sehr zufrieden. Bereits die Tanzparty am Freitag für die jüngere Generation und für die Freunde härterer Klänge, war trotz des anhaltenden Regenwetters noch gut besucht. Der 12. Volksmusikabend dürfte den Besuchern in der nahezu vollbesetzten Feldahalle noch lange in guter Erinnerung bleiben. Bereits eine Stunde vor dem Beginn kamen die ersten Gäste um sich die besten Plätze zu sichern. Pünktlich eröffnete der Gastgeber die Traditionsveranstaltung mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“. Vorsitzender Gerhard Zulauf begrüßte die Gäste in der wunderschön mit Herbstblumen dekorierten Feldahalle, dabei galt sein besonderer Gruß den Mitwirkenden Gruppen und Ehrenbürgermeister Otto Zulauf mit Gattin. Bürgermeister Ernst Uwe Offhaus und auch Ortsvorsteher Robert Belouscheck ließen sich aus persönlichen Gründen entschuldigen.

Danach hatte Bläsernachwuchs des Posaunenchores unter der Leitung ihres Ausbilders Dirk Weber ihren ersten öffentlichen Auftritt. Seit Januar werden sie nun ausgebildet und proben wöchentlich. Die Aufregung vor so vielen Menschen zu spielen war ihnen sicherlich anzumerken, aber sie meisterten mit den Liedern „Old Mac Donald“ und „Wenn wir erklimmen“ auch diese Hürde und mussten sogar noch eine Zugabe spielen. Mit der Polka „Böhmischer Traum“ verabschiedete sich der Posaunenchor von der Bühne und machte der Gesangsgruppe „Weil mer guud sei“ Platz. Unter der Leitung von Jürgen Klaus begannen sie mit dem Lied „Meine Heimat Vogelsberg“ und zogen damit das Publikum gleich auf ihre Seite. Es folgten unter anderem Lieder wie „Der Herbst lacht“, „Liebst du auch den rauen Wind“ und „Ich lebe gern in diesem Land“. Sie verabschiedeten sich danach mit dem Titel „Heimat“, wozu das Licht in der Feldahalle erlosch und nur die Wunderkerzen der Sängerinnen und Sänger die Bühne erhellten. Der große Beifall des Publikums zeigte, dass sie mit ihren Beiträgen die richtige Wahl getroffen hatten. Chorleiter Herbert Schott vom Ev. Posaunenchor, bedankte sich bei der Gruppe und übereichte als Dankeschön für die Mitwirkung eine Kiste „Pro Secco“ zum ölen der Stimmen in den nächsten Proben. Er kündigte sogleich die Bläserinnen und Bläser des Musikvereins Herbstein an, die zum ersten Male in Groß-Felda auftraten. Vor drei Jahren kam man sich bei einer Musikveranstaltung in Herbstein näher und nun hat es endlich mit dem Besuch in Groß-Felda geklappt. Die Truppe verstand es gleich mit dem Eröffnungsmarsch die Freunde der klassischen Blasmusik zu begeistern. Als dann die ersten Polkas und Walzer von Ernst Mosch, Robert Payer, Slavko Avsenik und anderen Blasmusikgrößen mit Gesangsbegleitung erklangen, sprang der Funke sofort über und es hielt die Besucher nicht mehr auf ihren Bänken. Man tanzte, schunkelte und sang mit und so verging der eineinhalbstündige Auftritt der „Herbsteiner“ wie im Fluge. Mit der Zugabe „Auf die Vogelwiese“ verließen sie unter tosendem Beifall die Bühne. Herbert Schott bedankte sich bei Ihnen und überreichte als Gastgeschenk für die kommende kalte Jahreszeit eine 3ltr. Flasche „Hochprozentiges“.

Danach waren die „Original Antrifttaler Musikanten“ an der Reihe, die in Groß-Felda keine Unbekannten mehr sind. Bis nach Mitternacht schafften sie es die Stimmung in der Feldahalle weiterhin hoch zu halten, wobei auch sie wunschgemäß ihr Programm auf die traditionelle Blasmusik abgestellt hatten. Ein Aufgabe, die von der letzten Gruppe eines Abends immer wieder viel Können und Ausdauer erfordert. Die ganz Bandbreite altbekannter Polkas und Walzer wurden gespielt und kamen in der Feldahalle sehr gut an und das Publikum belohnte die Bläserinnen udn Bläser mit viel Beifall. Auch die „Antrifttaler” kamen natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne und mit der Polka „Bis bald auf Wiederseh´n endete dann der offizielle Teil des 12. Volksmusikabends in Groß-Felda. Natürlich gab es für die Truppe das obliogatorische Gastgeschenk zum Aufwärmen.

 

Erntedankfest 2007

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