Volksmusik verzauberte Gäste im Feldatal

Posaunenchor Volksmusik 2011

Am ersten Oktoberwochenende fand in der Feldahalle in Groß-Felda ein großes Musikereignis statt. Der Ev. Posaunenchor Groß-Felda hatte die Bevölkerung aus Nah und Fern zum 13. Volksmusikabend eingeladen und versprach dem Publikum „Nonstop Blasmusik“. Alle, die an diesem Abend den Weg in die bunt geschmückte Feldahalle gefunden hatten wurden nicht enttäuscht und werden diesen Abend sicherlich noch lange in ihrem Gedächtnis behalten.

Der gastgebende Posaunenchor eröffnete den musikalischen Reigen mit dem Fliegermarsch von Niko Dostal. Nach der offiziellen  Begrüßung durch den Vorsitzenden Gerhard Zulauf, spielten die Bläserinnen und Bläser zunächst noch die Polka „Lasst euch grüßen“ von Robert Payer und der Erzog Albrecht Marsch  nach einem Arrangement von Franz Bummerl. Eingeladen waren an diesem Abend der Musikverein 1974 Rudingshain e.V, der Evangelische Posaunenchor Schwarz und die Musikkapelle „Storndorfer Schützen.

Ruding

Die Bläserinnen und Bläser aus Rudingshain unter der musikalischen Leitung von Berthold Döring übernahmen dann als erste Gruppe an diesem Abend und sorgten sofort mit ihren Märschen, Polkas und Walzern für die richtige Stimmung in der nahezu vollbesetzten  Festhalle. Ihr Musikrepertoire reichte von der klassischen böhmischen Blasmusik bis zur Burgenländer Blasmusik, die besonders durch Robert Payer in dieser Region bekannt ist. Das musikbegeisterte Publikum war schnell auf der Seite der Musiker und ließ sich zum mitsingen, schunkeln und klatschen animieren. Die Bläserinnen und Bläser waren zum ersten Male in Groß-Felda bei einem Volksmusikabend dabei und konnten ihr Publikum spontan begeistern. Bereits am kommenden Wochenende wird der Ev. Posaunenchor Groß-Felda ihnen einen Gegenbesuch abstatten und zum dortigen Oktoberfest im DGH in Rudingshain aufspielen. Auf eine Zugabe verzichtete der Musikverein, lud aber anstatt alle teilnehmenden Bläserinnen und Bläser ein, am Ende des Blasmusikabends gemeinsam auf die Bühne zu kommen und mit der „Slavonicka´ Polka“ den Abend zu beschließen. So wurde es dann auch gemacht, denn alle waren von dieser Idee begeistert.

Schwarz

Als nächstes waren dann die Bläserinnen und Bläser des Ev. Posaunenchores aus Schwarz an der Reihe. Sie verstanden es sofort die Stimmung  in der Halle mit ihrer Musik hochzuhalten. Die „Schwärzer“ sind in Groß-Felda schon lange keine unbekannte Größe mehr, verbindet doch den Chor mit den Groß-Feldaer Bläsern schon seit der Gründung in 1960 eine lange Freundschaft. Vorsitzender Lars Wicke führte durch das Programm und gab die jeweiligen Musiktitel bekannt. Unter der musikalischen Leitung von Mark Herget ist der Chor weiter gereift und präsentierte die Böhmische Blasmusik in überzeugender Weise. Sauber intoniert und auch gefühlvoll vorgetragen hatten auch sie das Publikum sofort auf ihrer Seite. Immer wieder gab es spontanen Beifall und auch stehende Ovationen für die Bläserinnen und Bläser aus dem Gründchen. Einer der Höhepunkte ihrer Darbietungen zum Ende ihres Auftritts, war das „Trompeten Echo“, wo bei sich einige Bläser mit ihren Instrumenten unter das Publikum mischten und nochmals für ausgelassene Stimmung sorgten. Wie für die Musiker aus Rudingshain, erhielten die Schwärzer vom Groß-Feldaer Chorleiter Herbert Schott lobende Worte und als Geschenk auch eine Notengabe zur Bereicherung ihres Repertoires.

Schützen

Den Abschluss des 13. Volksmusikabends übernahmen dann die „Storndorfer Schützen“ unter der Leitung von Ulrich Momberger. Diese Musikkapelle ist im Feldatal schon lange bekannt und hat auf Frühschoppen zur Kirmes und auch zum Ostermarkt schon immer ihr Publikum begeistert. Beim Volksmusikabend des Posaunenchores waren sie jedoch zum ersten Male zu Gast und dass es ihnen gefallen hat, belegte die Aussage etlicher Musiker am Ende des Abends: „Lasst uns das in Zukunft wieder einmal machen“. Auch zu der späten Stunde gab es, was die Stimmung anging, keinen Abbruch. Sie konnte sogar durch die Musiker aus Storndorf weiter gesteigert werden und das begeisterte Publikum wurde nicht müde aufzustellen um zu applaudieren, mitzusingen und auch mitzuschunkeln. Die Gesangseinlagen von Uli Momberger mit seinen Töchtern Katrin und Julia waren wie immer eine Augenweide und auch ein Ohrenschmaus. Mit weiteren Showeinlagen von Tobias Rockel und Christian Stark mit ihren Trompeten und auch Auftritten einzelner Bläser in den Reihen des Publikums war Stimmung bis zur letzten Minute angesagt. Herbert Schott bedankte sich bei den Storndorfer Schützen für die tolle Musik, überreichte die obligatorische Notengabe und bat zum Abschluss nun alle Musiker des Abends auf die Bühne. Dem Publikum bot sich nun ein buntes Bild auf der Bühne und bei der Slavonicka´ Polka hielt es wirklich niemand mehr auf den Stühlen. Alle standen und verabschiedeten die Musiker mit tosendem Applaus. Nur nach und nach leerte sich die Halle und besonders unter den Musikern gab es anschließend an der Theke noch viel zu fachsimpeln.