Bläserfreizeit in Dalherda

Freizeit 20122

Üben, entspannen und auch neue Motivation tanken das war das Motto der Ausbildungsgruppe des Bläsernachwuchses aus Groß-Felda, Stumpertenrod und Schwarz. Ortwar das Hans Asmussen Haus in Dalherda in  der Hohen Rhön. Wie sich im Verlaufe der Woche vor Ostern  herausstellte – ein ideales Haus um hier seine Schulungen und die Freizeit zu gestalten. Seit über einem Jahr üben die Kinder und Jugendlichen aus dem Feldatal schon zusammen und so stieß die Anfrage aus dem Schwärzer Posaunenchor nach einer gemeinsamen Bläserfreizeit  bei den Groß-Feldaern gleich auf offene Ohren. In der ersten Ferienwoche startete man vollgepackt mit Instrumenten, Notenbüchern und dem persönlichen Bedarf  in Richtung Rhön und am späten Vormittag erreichte man das Ziel in Dalherda. Es dauerte auch nicht lange bis der Tross aus Schwarz eintraf und nach einer kurzen Einführung durch die Heimleitung wurden zunächst die Zimmer eingeteilt und bezogen und Erkundungen im und ums Haus herum gestartet. In der Zwischenzeit bereitete das Küchenteam mit Iris und Sabine aus Schwarz das erste gemeinsame Mittagessen vor, was Allen sehr mundete. Die Beiden sorgten auch in der ganzen Zeit im Selbstversorgerhaus für die erforderlichen Stärkungen und schafften es jederzeit die Geschmäcker der ganzen Truppe immer wieder zufrieden zu stellen. Für die Jugendlichen und deren Betreuer gehörte der Küchen- und Tischdienst selbstverständlich zum gewohnten Tagesablauf, außerdem mussten täglich beim Bäcker frische Brötchen und beim örtlichen Bauern frische Milche besorgt werden.

Nach dem ersten Mittagessen wurden nun die Instrumente ausgepackt und man begann mit den Proben in den einzelnen Gruppen. Ziel für die Groß-Feldaer Ausbilder,  Daniel Roth (Trompeten) und Herbert Schott (Posaunen und Hörner) war es die Nachwuchsbläser mit unterschiedlichen Tonarten, Rhythmen und dem mehrstimmigen Spielen  zu konfrontieren und auch die Choräle für das Osterfeuer am Samstag vor Ostern in Windhausen vorzubereiten. So wurden unter anderem der „Blues for Youngsters“, die Irischen Segenswünsche, ein Abendlied im Laufe der Woche geübt. Aufgrund des doch sehr unterschiedlichen Ausbildungsstandes der Beteiligten und der geplanten Zielsetzungen wurde nur eine gemeinsame Probe mit einem Teil der Bläserinnen und Bläser aus Schwarz abgehalten. Hier übte man die beiden Stücke aus dem Bereich der Volksmusik „Hessenland du bist mein Heimatland“ und den „Odenwald-Walzer“ und das Ergebnis am Ende dieses Probenblockes konnte sich schon richtig hören lassen. In der ganzen Zeit waren die Kinder und Jugendlichen mit Begeisterung bei der Sache und so war es keine Seltenheit, dass auch nach einem anstrengenden Tagesablauf im Übungsraum oft noch die Musik erklang. Auch freiwillige Wünsche in der übungsfreien Zeit die „Musiktheorie“ zu verbessern überraschten die beiden Ausbilder immer wieder. Die Groß-Feldaer Gruppe nutzte auch die Gelegenheit in der gegenüberliegenden Kirche ihre Osterchoräle zu spielen und die Bläserinnen und Bläser waren dabei von der tollen Akustik überwältigt. Wenn nicht geübt wurde, gab es im Haus und um das Haus viele Möglichkeiten um sich auszutoben und seine Freizeit zu gestalten, um dann danach wieder für eine bestimmte Zeit konzentriert weiter zu arbeiten. Am Morgen des Abschiedes zog Chorleiter Herbert  Schott noch einmal ein Resümee´ und zollte allen Beteiligten ein Lob für das große Engagement und die Disziplin während dieser Freizeit. Hier erwähnte er auch noch einmal das Team in der Küche, das immer für sehr gute und ausgewogene Mahlzeiten sorgte. Ausgerüstet mit neuen Zielsetzungen und einem guten Gefühl für die Zukunft startete man nach dem Frühstück und dem „Großreinemachen“ mit dem Versprechen sich erneut zu einer solchen Freizeit zu treffen ins Feldatal und in das Gründchen.