Chor ist ein treuer Begleiter im Kirchen- und Gemeindeleben

- Evangelischer Posaunenchor zog Jahresbilanz -

Traditionell lädt der  evangelische Posaunenchor Groß-Felda zum Ende des Kalenderjahres zum Jahresrückblick in das Evangelische Gemeindezentrum ein. Vorsitzender Gerhard Zulauf begrüßte zur Jahreshauptversammlung die Chormitglieder und die Nachwuchsbläser mit ihren Angehörigen. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend  Pfarrerin Susanne Gessner, Bürgermeister Dietmar Schlosser und Ortsvorsteher Robert Belouschek Er bedankte sich bei allen Aktiven  und deren Partner für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien immer mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich, betonte Zulauf weiter. Ein weiteres Dankeschön richtete er an Chorleiter Herbert Schott und an die Nachwuchsausbilder Daniel Roth und Kai Michael Horst. Anschließend gedachten die Anwesenden ihren bereits verstorben Chormitgliedern.

Herbert Schott gab danach als Chorleiter den Jahresbericht 2012 ab. Es ist schon heute Abend ein etwas anderes Gefühl als in den vergangenen Jahren, denn es werde sein letzter Jahresbericht als Chorleiter sein, begann Schott seine Ausführungen. Dieser werde jedoch nicht anders verlaufen als in den vergangenen Jahren. Einen Rückblick auf die Zeit seiner Chorleitertätigkeit werde es ggfs. an andrer Stelle geben. Er dankte ebenfalls Allen, die im Chor aktiv mitgewirkt haben. Dabei hob er besonders Uli Leidner hervor, der für ihn immer dann eingesprungen ist, wenn er durch Urlaub und Krankheit verhindert war.  Wichtig für ihn auch die unproblematische und auch wohltuende Zusammenarbeit mit Pfarrerin Susanne Gessner, sowie mit den Vorstandsmitgliedern des Chores.

Das vergangene Jahr 2012 stand ganz im Zeichen der chorüblichen Aufgaben, wie Proben, Ständchen, Gottesdienste, Konzerte, Festzüge und auch der Geselligkeit. Alles in Allem, mehr als nur Alltag eines aktiven Posaunenchores. Der Chor war weiterhin über die Maßen hinaus aktiv, was die aktuellen Zahlen belegen. Die Statistik weist aus, dass man im Jahr 2012 rund 120 Mal zusammengekommen war um zu proben, zu musizieren und auch zu feiern. Im Einzelnen traf man sich zu 48 Proben (ohne die Proben mit dem Nachwuchs). Weiter standen  Geburtstagsständchen bei älteren und nicht so alten Mitbürgern auf dem Terminkalender. Eine Diamantene Hochzeit wurde  musikalisch umrahmt und man habe an 20 Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen mitgewirkt. Auch eine Beerdigung zu Beginn des Jahres 2012 habe man musikalisch begleitet.  Im Rahmen der Volksmusik trat man sieben Mal bei Festzügen, Frühschoppen- und sonstigen Konzerten auf. Den Volksmusikabend in Schwarz habe man Anfang November mitgestaltet und der Chor kam bei den Besuchern sehr gut an. Zu erwähnen auch wiederum das Engagement des Chores beim Ostermarkt, dem Weihnachtsmarkt in Kestrich und dem Seniorennachmittag des DRK Feldatal am dritten Advent. Auch in diesem abgelaufenen Jahr war die Abendmusik am 1. Advent wieder ein bläserischer Höhepunkt und kam bei den Besuchern sehr gut an. Neben dem Chor selbst habe der Gospelchor aus Ober-Breidenbach unter der Leitung von Reinhard Helm, Silke Werth an der Orgel und Pfarrerin Susanne Gessner mit gestaltet. Außerdem stand auch das „Diakonische Blasen“ in Altenheimen und Krankenhäusern mit auf dem Terminplan in 2012. Vom Posaunenwerk angebotene Bläserlehrgänge wurden von einigen Bläsern des Chores wiederum besucht. Diese Entwicklung im Chor sei, so Schott, sehr positiv zu bewerten, denn das bringt den Chor und auch jeden einzelnen Bläser deutlich nach vorn. Er forderte die Mitglieder auf auch im Jahr 2013 diese Angebote reichlich zu nutzen. Ob es allerdings in 2013 so weitergeht wie bisher muss aufgrund von geplanten Änderungen in der Posaunenarbeit durch die Landeskirche stark bezweifelt werden. An Versammlungen und verschiedenen Sitzungen auf Dekanats-, Bezirks- und Landesebene habe er teilgenommen. Er berichtete den Anwesenden kurz aus der Bezirks- und Landesarbeit. Hier müssen der Chor in Groß-Felda selbst und auch alle anderen Posaunenchöre im Bezirk Oberhessen und darüber hinaus, in den kommenden Wochen sehr wachsam sein und ggfs. sich bezüglich der kommenden Änderungen sich lautstark bemerkbar machen.  Die Geselligkeit sei auch im letzten Jahr nicht zu kurz gekommen, so der Chorleiter weiter. Tradition haben im Posaunenchor das Eieressen am Gründonnerstag, die 1. Mai-Wanderung, der  Grillabend und die vielen kleinen Runden nach mancher Probe und sonstigen Auftritten.

Bei der Chorarbeit insgesamt, lobte Chorleiter Schott das Engagement  aller Bläserinnen und Bläser. Die Bereitschaft für den grundsätzlich sehr guten Probenbesuch hob er dabei  besonders hervor. Er forderte die Aktiven im Chor auf, so weiter zu machen, aber den Blick für die Zukunft nicht zu verlieren. Der Stabwechsel ab März 2013 sei sicherlich auch eine gute Möglichkeit eingefahrene Strukturen zu verändern und viele gewohnten Selbstverständlichkeiten einmal auf den Prüfstand zu stellen. Im Ausblick auf das neue Jahr 2013 verwies der Chorleiter auf einige Termine, die schon feststehen. Er empfahl auch die choreigene Homepage im Internet, wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über die Aktivitäten des Chors und auch sehr viel über das Feldatal erfahren könne.

Kai Michael Horst, im Chor verantwortlich für die Nachwuchsarbeit bei den Klarinetten und Daniel Roth verantwortlich für Trompeten berichteten kurz über ihre Aktivitäten mit dem Nachwuchs im abgelaufenen Jahr. Ein Höhepunkt  war sicherlich für die Nachwuchsbläser die Bläserfreizeit in der Rhön in der Woche vor Ostern  Der Nachwuchs sei aktuell in der Lage einfache Choräle und Spielstücke nach kurzer Einübungszeit zu spielen. Ziel sei es das Repertoire nach und nach zu erweitern. Bei der Adventsmusik und bei weiteren öffentlichen Auftritten, wie beim Weihnachtsmarkt, beim Seniorennachmittag des DRK und auch bei den Weihnachtsgottesdiensten war sie schon mit von der Partie.

Für die verhinderte Kassenwartin Angelika Wahl erläuterte der Vorsitzende die Kassenlage des Chores. Auf Antrag der Kassenprüfer wurden die Rechnerin und der Vorstand einstimmig entlastet. Pfarrerin Susanne Gessner sagte zum Beginn ihres Grußwortes: „ Ich bin froh, dass es den Posaunenchor in unserer Kirchengemeinde und in unserem Dorf gibt“ und dankte anschließend für alle Einsätze in der Kirchengemeinde. Der Chor rühre mit seiner vielfältigen Musik sehr viele Menschen an und sei ein sehr verlässlicher Chor.  Weitere Grußworte an den Chor überbrachte Bürgermeister Dietmar Schlosser. Er würdigte die gute Zusammengehörigkeit und die vielfältigen Einsätze des Chores in der Öffentlichkeit. Er betonte, dass der Chor in der Bevölkerung eine sehr hohe Wertschätzung habe und eine kulturelle Stütze in der Gemeinde sei. Er selbst habe einige Veranstaltungen des Chores im abgelaufenen Jahr besucht und erkenne immer wieder die hohe Motivation der Bläser, die gute Organisation des Chores, welche auch den Zusammenhang im Chor stärke. Ortsvorsteher Robert Belouschek betonte in seinem Grußwort, dass der Posaunenchor für das gesamte Feldatal und darüber hinaus eine große Bereicherung sei. Auf Anregung von Chormitglied Harald Kratz sammelten die Anwesenden an diesem Abend auch für eine Spende an den Verein „Kinderherzen heilen e.V.“ Diese wurde nun in der ersten Probe im neuen Jahr an Simone Loch aus Stumpertenrod überreicht.

  PosChor Spende 2013

Vors. Gerhard Zulauf, Simone Loch und Chorleiter Herbert Schott