Alsfeld (pm). Zu den vielfältigen Aufgaben der Evangelischen Posaunenchöre im Dekanat Alsfeld gehört seit Jahrzehnten das so genannte „Diakonische Blasen“. Nach einem  festen Einsatzplan besuchen die Bläserinnen und Bläser jeden Monat, zu aller Freude, die Patienten im Alsfelder Krankenhaus und die Senioren im Haus Stephanus und im Rambach Haus und erfreuen sie mit ihrer Musik. Am vergangenen Sonntag, waren nun die Bläser vom Groß-Feldaer Posaunenchor an der Reihe und auch hier ist es seit Jahren schon Tradition sich an dieser wichtigen seelsorgerischen Aufgabe zu beteiligen. Ziel war an diesem Sonntagmorgen das Rambachhaus, wo auf die Groß-Feldaer Bläser schon viele Bewohner im Aufenthaltsbereich der beiden Ebenen warteten. Es ist immer wieder schön, so der ehemalige Chorleiter Herbert Schott, der den erkrankten Dirk Weber vertrat, die Freude und auch die Dankbarkeit der alten Menschen bei diesen Auftritten zu erfahren. Nach einigen Chorälen wie z.B. „Danke für diesen guten Morgen“ und „Die güld´ne Sonne“, wo bereits einige Heimbewohner kräftig mitsangen. Dann waren weitere Volksweisen gefragt, wie auch Egerländer Blasmusik und weitere bekannte Blasmusiktitel. So verging die Zeit bis  zum Mittagessen wie im Fluge und auf Wunsch spielte und sang man noch zum Abschluss „Amazing Graze“ oder „Ein schöner Tag“. Kommt bald wieder, es war so schön, so der Wunsch vieler Heimbewohner und des Pflegepersonals im Rambachhaus. Herbert Schott versicherte den Zuhörern, dass man sich bald wieder einmal sehen lassen werde.

2014 Diakonisches Blasen April

Das Bild zeigt die Groß-Felda Bläser beim „Diakonischen Blasen“ im Rambachhaus.