- Evangelischer Posaunenchor zog Jahresbilanz -

Ende des Kalenderjahres zum Jahresrückblick in das Evangelische Gemeindezentrum ein. Vorsitzender Gerhard Zulauf begrüßte zur Jahreshauptversammlung die Chormitglieder mit ihren Angehörigen. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend  Pfarrerin Susanne Gessner der 1. Beigeordneten Ulrike Zulauf und Ortsvorsteher Robert Belouschek. Er entschuldigte das einzige passive Mitglied des Chores Ernst Uwe Offhaus, der wegen anderer Verpflichtungen nicht kommen konnte. Zulauf  bedankte sich bei allen Aktiven  und deren Partner für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien immer mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich und er lobte weiterhin den sehr guten Probenbesuch und die Zusammenarbeit untereinander. Anschließend gedachten die Anwesenden ihren bereits verstorben Chormitgliedern.

 

Der neue Chorleiter Dirk Weber stellte dann seinen Jahresbericht 2014 vor. Auch er sagte zunächst Dank an alle Angehörigen der Bläserinnen und Bläser, die die vielen Termine des Chores mittragen und somit den Chor auch so zusätzlich unterstützten. Dank richtete er besonders an den Vorsitzenden Gerhard Zulauf, der für ihn immer ein offenes Ohr habe, ebenso an Herbert Schott und Uli Leitner, die ihn unterstützen und vertreten, wenn es notwendig ist. Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der chorüblichen Aufgaben, wie Proben, Ständchen, Gottesdienste, Konzerte, Festzüge und auch der Geselligkeit. Alles in Allem, mehr als nur Alltag eines aktiven Posaunenchores. Ein ereignisreiches Jahr 2014 neige sich dem Ende zu, so der Chorleiter. Der Chor war weiterhin über die Maßen hinaus aktiv, was die aktuellen Zahlen belegen, die von Herbert Schott zusammengetragen wurden.  Die Statistik weist aus, dass man im Jahr 2014 rund 3 Mal in der Woche  zusammengekommen war um zu proben, zu musizieren und auch zu feiern. Im Einzelnen traf man sich zu 55 Proben. Dazu kämen noch rund 40 Proben, die montags von interessierten Bläsern zusätzlich wahrgenommen würden. Die häufigen Proben nehme er im Chor deutlich wahr, so der Chorleiter weiter. Das klangliche und bläserische Niveau im Gesamten habe sich durch diese intensiven Probenarbeiten deutlich weiterentwickelt. Er wünsche sich für die Zukunft ein noch konzentrierteres Arbeiten in den Proben. Weiter standen  Geburtstagsständchen bei älteren und nicht so alten Mitbürgern auf dem Terminkalender. Vier Jubiläums-Hochzeiten wurden  musikalisch umrahmt und man habe an 19 Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen mitgewirkt. Im Rahmen der Volksmusik trat man bei Festzügen, Frühschoppen- und sonstigen Konzerten auf. Zu erwähnen auch wiederum das Engagement des Chores beim Ostermarkt, dem Weihnachtsmarkt in Kestrich und dem Seniorennachmittag des DRK Feldatal am dritten Advent. Auch in diesem abgelaufenen Jahr war die Abendmusik am 2. Advent wieder ein bläserischer Höhepunkt. Sie wurde von dem Chor alleine bestritten  und das neu ausgerichtete musikalische Konzept kam bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an. Außerdem stand auch das „Diakonische Blasen“ in Altenheimen und Krankenhäusern mit auf dem Terminplan in 2014. Die Geselligkeit sei auch im letzten Jahr nicht zu kurz gekommen. Tradition haben im Posaunenchor das Eieressen am Gründonnerstag, die Mai-Wanderung, der  Grillabend und die vielen kleinen Runden nach mancher Probe und sonstigen Auftritten. Im Vergleich zu anderen Posaunenchören sehe er Groß-Felda, was die Aktivitäten des Chores anbelangt, sehr tatkräftige „unterwegs“. Dies beweise auch die Umfrage der „Ideenwerkstatt des Posaunenwerks“. Man nehme diese Aktivitäten auch im Bezirk Oberhessen des Posaunenwerkes, dessen Vorsitzender Dirk Weber ist, wahr. Er ging auch noch kurz auf eine gute Aus- und Weiterbildung der einzelnen Chöre und deren Chorleiter durch die drei Landesposaunenwarte und machte deutlich, dass diese Stellen unbedingt erhalten werden müssen. In seinem Ausblick für 2015/2016 soll nun endlich die geplante Jungbläserwerbung in Zusammenarbeit mit LPW Albert Wanner und dem Vorstand stattfinden. Auch sehe er in der Rekrutierung von ehemaligen Bläsern eine gute Möglichkeit weiteren „Nachwuchs“ zu bekommen. Er bat alle Bläserinnen und Bläser des Chores hier kräftig die Werbetrommel mit zu rühren. Abschließend verwies er auf einige Termine für die nächste Zeit und  empfahl auch die choreigene Homepage im Internet, wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über die Termine, die Aktivitäten des Chors und auch sehr viel über das Feldatal erfahren könne. Man müsse aber auch an die Chormitglieder denken, die keinen Zugang zu diesem Medium haben und die herkömmliche Art der Informationen weiter betreiben.

Kassenwartin Angelika Wahl erläuterte die Kassenlage des Chores. Auf Antrag der Kassenprüfer wurden die Rechnerin und der Vorstand einstimmig entlastet.

Die erforderlichen Vorstandswahlen ergaben keine großen Veränderungen. Für den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Beisitzer Kai Michael Horst wurde Franziska Steuernagel neu in den Vorstand gewählt. Alle anderen Mitglieder blieben in ihren Ämtern.

Pfarrerin Susanne Gessner sagte zum Beginn ihres Grußwortes: „ Ich bin froh, dass es den Posaunenchor in unserer Kirchengemeinde und in unserem Dorf gibt“ und dankte anschließend für alle Einsätze in allen drei Kirchengemeinden und darüber hinaus. Der Chor rühre mit seiner vielfältigen Musik sehr viele Menschen an und sei ein sehr verlässlicher Chor.   Der Wechsel in der Chorleitung habe viele Veränderungen gebracht, aber auch Vieles sei erhalten geblieben. Sie sehe hierin eine hohe Motivation jedes Einzelnen was auch die  Adventsmusik in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt habe. Weitere Grußworte an den Chor überbrachte die 1. Beigeordnete der Gemeinde Feldatal Ulrike Zulauf. Sie würdigte die gute Zusammengehörigkeit und die vielfältigen Einsätze des Chores in der Öffentlichkeit. Sie betonte weiterhin, dass der Chor in der Bevölkerung eine sehr hohe Wertschätzung habe und auch eine kulturelle Stütze in der Gemeinde sei. Ortsvorsteher Robert Belouschek stellte in seinen Grußworten noch einmal die zahlreichen Aktivitäten des Chores in den Vordergrund und bedankte sich auch im Namen der DRK Ortsvereinigung für die  Unterstützung des Chores beim alljährlichen Seniorennachmittag in der Adventszeit.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ war man sich im Chor einig, dass es künftig keinen Volksmusikabend mehr in der alten Form geben könne, da die Besucherzahlen deutlich rückläufig seien und der betriebene Aufwand sich für den Chor nicht mehr lohne. Neue Ideen seien gefragt und als ersten Ansatz in diese Richtung wird der Chor am 1. Mai 2015 an der Grillhütte in Windhausen zu einem Konzert einladen. Dieses Angebot könne dann auch aktuell und künftig ein Anlaufziel für die vielen Wandergruppen aus Nah und Fern werden.