Ev. Posaunenchor Groß-Felda - Jahreshauptversammlung

Feldatal, Groß-Felda (hso). Zum Ende des Jahres lud der Ev. Posaunenchor Groß-Felda zum Jahresrückblick auf 2016 und zur Weichenstellung für das neue Jahr 2017 in das Evangelische Gemeindezentrum ein. Nachdem die Nachwuchsbläser, verstärkt durch einige „Gestandene Bläser“, mit dem Weihnachtslied „Stille Nacht“ die Versammlung eröffnet hatten, begrüßte Vorsitzender Gerhard Zulauf die Chormitglieder mit ihren Angehörigen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend  Pfarrerin Susanne Gessner, Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider und für den erkrankten Bürgermeister Dietmar Schlosser der Beigeordneten der Gemeinde Feldatal Ulrike Zulauf.  Zulauf  bedankte sich bei allen Aktiven  und deren Partner für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien immer mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich. Er lobte weiterhin den sehr guten Probenbesuch und die Zusammenarbeit untereinander im Chor. Anschließend gedachten die Anwesenden ihren bereits verstorben Chormitgliedern.

Jahreshauptversammlung 2016

Chorleiter Dirk Weber stellte dann seinen Jahresbericht 2016 vor. Auch er sagte zunächst Dank an alle Angehörigen der Bläserinnen und Bläser, die die vielen Termine des Chores mittragen und somit den Chor auch so zusätzlich unterstützten. Das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der chorüblichen Aufgaben, wie Proben, Ständchen, Gottesdienste, Konzerte, Festzüge und so weiter. Alles in Allem, mehr als nur Alltag eines aktiven Posaunenchores. Ein ereignisreiches Jahr 2016 neige sich dem Ende zu, so der Chorleiter. Es war geprägt durch die zahlreichen Auftritte und die intensive Probenarbeit. Die Statistik weist aus, dass man im Jahr 2016 rund zwei bis drei Mal in der Woche  zusammengekommen war um zu proben, zu musizieren und auch zu feiern. Vier Vorstandsitzungen wurden abgehalten. Im Einzelnen traf man sich zu über 50 Proben. Dazu kommen noch die Proben, die montags von interessierten Bläsern zusätzlich wahrgenommen würden und auch die Proben mit dem Nachwuchs. Die häufigen Proben nehme er im Chor deutlich wahr, so der Chorleiter weiter. Das klangliche und das bläserische Niveau im Gesamten haben sich durch diese intensiven Probenarbeiten in manchen Bereichen weiterentwickelt. Er wünsche sich für die Zukunft ein noch konzentrierteres Arbeiten in den Proben, mehr Pünktlichkeit und eine bessere Pflege der Instrumente, damit diese zum Spielen technisch einwandfrei funktionieren. Weiter standen  einige Geburtstagsständchen bei älteren und nicht so alten Mitbürgern und bei ehemaligen Bläsern auf dem Terminkalender. Man habe an 14 Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen mitgewirkt. Im Rahmen der Volksmusik trat man bei Festzügen, Frühschoppen- und sonstigen Konzerten auf. Zu erwähnen auch wiederum das Engagement des Chores beim Ostermarkt, dem Weihnachtsmarkt in Kestrich und das Diakonische Blasen im Krankenhaus und in Senioreneinrichtungen im Kreis. Auch in diesem abgelaufenen Jahr war die Abendmusik am 2. Advent wieder ein musikalischer Höhepunkt. Weiterhin hob Weber die Teilnahme von Bläsern an Lehrgängen, Workshops, Bezirksproben hervor. Die Geselligkeit im Chor sei im letzten Jahr auch nicht zu kurz gekommen. Tradition haben im Posaunenchor das Eieressen am Gründonnerstag, die 1.Mai-Veranstaltung an der Grillhütte in Windhausen und der  Grillabend. Auch habe der von den Mitgliedern geforderte Jahresausflug endlich in 2016 wieder einmal stattgefunden und wurde gut angenommen. In seinem Ausblick für 2017 soll die im letzten Jahr begonnene Jungbläserwerbung in der Grundschule wieder fortgeführt werden. Die Rekrutierung von ehemaligen Bläsern sei eine gute Möglichkeit weiteren „Nachwuchs“ zu bekommen. Die Aktivitäten des Chores habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Hier bliebe es oft nur bei Lippenbekenntnissen und der erste wichtige Schritt zurück in den Chor fehle. .Abschließend verwies er auf einige Termine für die nächste Zeit und  empfahl auch die choreigene Homepage im Internet, wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über die Termine, die Aktivitäten des Chors und auch sehr viel über das Feldatal erfahren könne.

 

Für den verhinderten Kassenwart Michael Wahl erläuterte der Vorsitzende die Kassenlage des Chores. Auf Antrag der Kassenprüfer wurden die Rechnerin und der Vorstand einstimmig entlastet.

Pfarrerin Susanne Gessner dankte dem Chor für all seine Einsätze bei den Gottesdiensten und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen. Der Chor sei gut für das Dorf und die Kirchengemeinde. Was wären die Feste und Gottesdienste in der Feldahalle und außerhalb der Kirche ohne den Posaunenchor, stellte sie fest. Auch die Adventszeit und Weihnachten wären ohne die Posaunenklänge um ein vielfaches ärmer. Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider dankte und überbrachte Grüße vom Ortsbeirat. Für den erkrankten Bürgermeister Dietmar Schlosser überbrachte die Beigeordnete Ulrike Zulauf die Grüße der Gemeindegremien. Sie zeigt sich erfreut darüber, dass der Chor in vielfältiger Weise im Feldatal und auch darüber hinaus unterwegs ist. Der Chor habe bei der Bevölkerung eine sehr hohe Wertschätzung. Auch sie sieht, dass immer wieder neue Veränderungen im Chor notwendig seien um den aktuellen und kommenden Aufgaben künftig gerecht zu werden. Hier zeige der Chor die entsprechende Flexibilität und reagiere offen auf Veränderungen. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde ein Jahresausflug nach Mildenberg am Main beschlossen. Ebenfalls wolle man in 2017 ein Bläser- und Probenwochenende  angehen. Kritisch wurde die diesjährige Abendmusik gesehen, was sich nicht unbedingt nur auf das musikalische Angebot richtete. Aufgrund des weiter rückläufigen Besuchs der Veranstaltung ist unbedingt ein neues Konzept erforderlich, damit wir die Kirche wieder voll bekommen, war abschließend die einhellige Meinung der Mitglieder.