2017GFröhlich
Ev. Posaunenchor Groß-Felda

Gerhard Fröhlich feierte am Wochenende seinen 80. Geburtstag

Die Bläser gratulierten dem Jubilar mit viel Blasmusik

Seinen 80. Geburtstag feierte am vergangenen Freitag Gerhard Fröhlich in Groß-Felda mit seiner Familie. Zum Kreise der Gratulanten gehören an diesem Jubeltag auch Vertreter der Gemeinde Feldatal, die Kirchengemeinde Groß-Felda, die Bläserinnen und Bläser des Ev. Posaunenchores Groß-Felda, sowie Verwandte, Nachbarn und Freunde des Jubilars.

Fröhlich wurde am 17. Februar 1937 in Wilhelmsberg in Westpreußen in der Nähe von Posen geboren, wuchs dort auch auf und ging ab 1943  im Nachbarort Friedensort in die Schule. In Folge der damaligen Kriegswirren floh die junge Familie, seine Mutter mit ihm und seinen zwei Geschwistern, nach Norddeutschland, wo man schließlich in Vehs in der Nähe von Quakenbrück eine erste Bleibe fand. Dort besuchte er auch bis zu seinem Abschluss in 1951 die Schule. Sein Berufsleben begann in Ankum, wo er eine Ausbildung zum Maler und Glaser absolvierte. Seine Familie verschlug es zwischenzeitlich in die Rhön nach Ober Aschenbach. Er selbst machte zunächst seine Ausbildung in Ankum zu Ende und zog danach zu seiner Familie in die Rhön. Auch hier dauerte der Aufenthalt der Familie nicht sehr lange und so kam es im Februar 1957 zum erneuten und schließlich letzten Umzug nach Groß-Felda, wo die Eltern einen Bauernhof bewirtschafteten. Er fand hier auch gleich im Baugewerbe Arbeit. In 1959 heiratete er seine heutige Frau Christel, geb. Diehl. und zog zu seinen Schwiegereltern ins Haus in Groß-Felda. Aus der Ehe gingen zwei Kinder und auch zwei Enkel hervor. Schließlich begann in 1962 für Gerd Fröhlich ein langer beruflicher Abschnitt. Er fand zunächst bei der damals noch selbständigen Straßenmeisterei in Groß-Felda eine Anstellung als Straßenwärter, wechselte nach der Schließung in Groß-Felda zur Straßenmeisterei nach Alsfeld, wo er bis zu seiner Rente in 1998 auch arbeitete. Neben seiner Arbeit war der Alltag von Gerd Fröhlich nie langweilig. Er war als  Handwerker überall ein gerngesehener immer auch hilfsbereiter und fröhlicher Zeitgenosse. Voll und ganz ging er im Ev. Posaunenchor Groß-Felda auf. Er gehörte in 1959 zu den Männern der ersten Stunde und war somit auch Gründungsmitglied. Im jungen Chor übernahm er auch gleich Verantwortung, war bei der Beschaffung der notwendigen Instrumente behilflich und führte den Chor von 1975 bis 1979 als 1. Vorsitzender.  Auch im Groß-Feldaer Kirchenvorstand war Gerd Fröhlich von 1973 mit weiteren Chormitgliedern aktiv und konnte auch so Einfluss auf die Bläserarbeit nehmen. Bis zu seinem Ausscheiden aus gesundheitlichen Gründen in 2013 war der Posaunenchor sein Ein und Alles, sagte der Jubilar beim Interview. Selten versäumte er eine Übungsstunde oder die öffentlichen Auftritte des Chors. In seiner nun freien Zeit hört er besonders gern die Blasmusik und fehlt auch, sofern es die Gesundheit zulässt,  bei keinem Konzert des Chores. Ein weiteres Hobby war noch die Geflügelzucht. Hier waren es besonders die unterschiedlichsten Fasanenarten und die Ziertauben, die es ihm angetan hatten. Aber auch dieses Hobby musste er wegen seiner Luftbeschwerden schweren Herzens aufgeben.  Zu seiner Geburtstagsfeier spielte ihm der Posaunenchor ein zünftiges Ständchen .