Gründonnersag Eieressen

Posaunenchor – Traditionelles Eieressen am Gründonnerstag

Gründonnerstag, das Passahfest ist herangerückt und Jesus will im Kreis seiner engsten Anhänger das letzte Abendmahl feiern. An diesem Abend erfahren die Jünger als erste den Weg den Jesus in den nächsten Tagen gehen wird. Pfarrerin Susanne Gessner ging in ihrer Ansprache vor dem gemeinsamen Essen der Bläserinnen und Bläsern des Ev. Posaunenchores Groß-Felda am Abend des Gründonnerstages auf diesen besonderen Tag und das Geschehen ein. Einer Tradition folgend laden die Bläserinnen und Bläser zu einem gemeinsamen „Eieressen“ im Gemeindezentrum ein. Wie immer beginnt der Abend zunächst mit einer Probe um die vielfältigen Auftritte des Chores über die Osterfeiertage vorzubereiten. Derweil sind in der Küche schon viele fleißige Hände am Werk um das gemeinsame Essen vorzubereiten. Über 150 Eier wurden an diesem Abend aufgeschlagen, verquirlt und pikant gewürzt werden. Dazu wurde noch viel Speck und Zwiebeln angebraten und letztlich zu leckerem Rührei gebacken. Dazu wurde dann noch frisches Bauernbrot und Butter gereicht.

Dies alles hatte vor vielen Jahren seinen Ursprung im Vereinslokal zur „Traube“, das es heute nicht mehr gibt. Nach einer langen Probe an einem Gründonnerstag wollten die Bläserinnen und Bläser sich noch einmal in der Gastwirtschaft stärken, aber es gab keine Schnitzel, wie sonst üblich, mehr. Ich kann euch noch ein paar Rühreier backen, sagte Emma die „Traube Wirtin“. Gesagt, getan und so gab es an diesem Abend Eier für die Bläser. Dieses geschah dann die folgenden Jahre bis zur Schließung des Lokals immer wieder und war bei den Chormitgliedern so fest verankert, dass man sich dazu entschloss diese Tradition danach wieder zu beleben und einfach das „Eieressen“ in den Probenraum im Gemeindezentrum verlegte. So lebt dieses gemeinsame Essen noch bis heute fort. Nach der Andacht von Pfarrerin Gessner und einem gemeinsam gesprochen Vaterunser ließen es sich die Bläserinnen und Bläsern mit ihren Angehörigen dann richtig schmecken.