Christen feiern das Fest von der Himmelfahrt Jesu

Feldatal, Kestrich. Hinaus in Gottes freie Natur! – Nirgends ist man Gott so nahe, wie unter freiem Himmel und besonders auf einem Berg. So ist es auch in den drei Kirchengemeinden Groß-Felda, Kestrich und Windhausen schon über lange Jahre Tradition bei schönem Wetter das Fest von Christi Himmelfahrt mit einem gemeinsamen Gottesdienst auf dem Steinküppel zwischen Kestrich und Windhausen zu feiern. Dann bleiben am Himmelfahrtstag die Gotteshäuser geschlossen und die Gottesdienstbesucher sitzen im Schatten der Blätter von mächtigen Buchen auf den umliegenden Felsblöcken, um dem Wort Gottes zu lauschen. Ein Holzkreuz, von Mitgliedern der Kirchengemeinde Kestrich erbaut, schmückt den Gottesdienstplatz.  Pfarrerin Susanne Gessner begrüßte in diesem Jahr die wiederum  zahlreich erschienenen Besucher aus den drei Kirchengemeinden und die Bläser des Ev. Posaunenchores  Groß-Felda, unter der Leitung des von Chorleiter Dirk Weber, der die musikalische Begleitung des Gottesdienstes unter freiem Himmel übernommen hatte. Auch das Wetter meinte es gut mit den Gottesdienstbesuchern, denn die Sonne schien vom weißblauen Himmel. Nach einer Eingangsmusik und dem Choral „Wie lieblich ist der Maien“ sprach man gemeinsam ein Psalmgebet. Diesen Morgen nutzten auch die neuen Konfirmanden aus dem Kirchspiel sich der zahlreichen Gottesdienstbesuchern persönlich vorzustellen. Weitere Choräle wurden gesungen und in ihrer Predigt ging Pfarrerin Susanne Gessner auf die Bedeutung von Christi Himmelfahrt und von der Kraft, die von diesem Ereignis ausgeht, ein. Real kann man dieses Ereignis nicht erklären, aber die Bibel erklärt es uns Menschen mit Bildern und Gleichnissen und so wird es für uns verständlich, so die Pfarrerin. Mit dem Choral „Geh aus mein Herz und suche Freud“ beendete man den Gottesdienst. Der Posaunenchor spielte abschließend noch den Choral „Komm Herr, segne uns“ und die Klänge der Musik wurden dabei vom Wind weit über das Feldatal getragen und erfreuten somit auch manchen Wanderer und auch die Daheimgebliebenen. Himmelfahrt 1